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Das Spektrum der Methoden reicht von der Verhaltenstherapie bis zur Psychoanalyse, wobei im Einzelnen folgende Verfahren zur Anwendung kommen:
Dipl. Psych. Irene Weyland:
Verhaltenstherapie überwiegend als kognitive Therapie
klassische Verhaltenstherapie
problemzentrierte stützende Therapie
EMDR
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Dr. med. Peter Weyland:
problemzentrierte stützende Therapie
tiefenpsychologische Therapie (einzeln und in Gruppen)
psychoanalytische Therapie (einzeln und in Gruppen)
EMDR
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Kognitive Therapie: |
DENK darüber nach was Du DENKST Von David Donivan Der griechische Philosoph Epicectus schrieb einmal, dass Menschen „nicht durch die Dinge verwirrt werden, sondern durch die Ansichten, die sie von ihnen haben." Jahrhunderte später sagte der Psychologe Adler dass „wir nicht an dem Schock unserer Erfahrungen leiden, - dem sogenannten Trauma- sondern wir machen daraus genau das was unseren Zwecken dient." Mit anderen Worten: wir bestimmen selbst die Bedeutung unserer Erfahrungen, die Bedeutung wird nicht von den Erfahrungen an sich bestimmt. Aus dieser Tradition ging die Kognitive Therapie hervor, die darauf beharrt, das Gefühle und Verhalten von unseren Haltungen und Annahmen bestimmt werden: Wir lernen die Probleme und Situationen des Lebens zu meistern, indem wir unser Denken neu bewerten und korrigieren, hoffentlich auf eine realistische und angepaßte Art und Weise. Aber wenn wir deprimiert sind, wird unser Denken dominiert von negativen Ideen, von denen viele auftreten in Form von „automatisiertem Denken" oder „gedankenloses Denken". Wir sehen uns selbst als in einer Art fehlerhaft, ungenügend, krank, oder benachteiligt; die Welt ist voll von Hindernissen und stellt exorbitante Anforderungen an uns. Es mag sein, dass wir uns unterlegen fühlen und fühlen uns als würden unsere Schwierigkeiten unendlich so weitergehen mit nichts anderem als Unrecht, Frustrationen und endloser Bürden. Medikamententherapie nicht im Wege stehend, bietet Kognitive Therapie eine Methode die psychologischen Ressourcen der eigenen Person zu nutzen um mit Depression zurecht zu kommen. Grundlegend wird dabei angenommen, dass „Automatische Gedanken" die Depression unterstützen oder zur Depression beitragen.
Quelle: www.trichotillomanie.de
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Verhaltenstherapie |
Der Begriff Verhaltenstherapie wurde von Eysenck eingeführt und bezeichnet die Gesamtheit aller therapeutischer Verfahren, die auf eine Veränderung des gegenwärtigen Verhaltens abzielen. Im Gegensatz zur Psychoanalyse wird die Aufdeckung von unbewussten seelischen Konflikten eindeutig nicht zum Ziel erklärt. Die Verhaltenstherapie ist ein Anwendungsbereich der Verhaltensforschung, deren Grundsätze auch als Lerntheorien (klassische und operante Konditionierung) bekannt geworden sind. Im Mittelpunkt der Behandlung mit Verhaltenstherapie steht dabei die Modifikation des Verhaltens durch Prozesse wie Neulernen, Umlernen und Verlernen.Bestimmten Symptomen psychisch bedingter Störungen können dabei bestimmte Therapieverfahren zugeordnet werden. Zum Beispiel Phobien (unbeherrschbare Angstzustände in bezug auf Situationen oder Objekte) werden in der Regel durch Systematische Desensibilisierung behandelt. Die isolierte Darstellung verhaltenstherapeutischer Verfahren sollte nicht dazu verleiten, eine einzelne Methode schon als umfassende Therapie zu verstehen. Eine Psychotherapie ist eine sehr komplexe Behandlung, die weit mehr erfordert als das Anwenden einzelner Verfahren Quelle: www.einrensing-goedecke.de
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problemzentrierte stützende Therapie |
Erklärung
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Tiefenpsychologische Psychotherapie |
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie zielt darauf ab, einen aktuellen, akuten Konflikt im Leben des Patienten zu bearbeiten. Dabei geht es im Wesentlichen auch um die Umstellung der Lebens- und Beziehungsumstände des Patienten. Ein wesentlicher Punkt ist die Wiederherstellung der Genuß-, Liebes- und Arbeitsfähigkeit. Im Gegensatz zur psychoanalytischen Psychotherapie wird hier jedoch nur ein umgrenztes Konfliktgebiet (Fokus der Therapie) behandelt, das im unmittelbarem Zusammenhang mit der Störung bzw. den Symptomen zu verstehen ist. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie arbeitet mit der Einsicht und der Erkenntnis des Patienten, daß er mit seinen Verhaltensweisen sich selbst und seine Beziehungen in seinem sozialen Umfeld schädigt.
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EMDR |
Eye Movement Desensitization and Reprocessing (in der internationalen Abkürzung = EMDR) ist eine von Dr. Francine Shapiro 1987-1991 entwickelte neuartige traumabearbeitende Psychotherapiemethode, die die Möglichkeiten der Behandlung seelisch traumatisierter PatientInnen nachweislich erheblich verbessern kann. Nach neueren Metaanalysen der bisherigen kontrollierten Behandlungsstudien zur posttraumatischen Belastungsstörung gilt die EMDR-Methode als eines der 4 nachweislich effektiven Verfahren der Störung (v. Etten & Taylor, 1998, Journal of Clinical Psychology). Die Methode ist u.a. von der American Psychological Association (APA) und der International Society for Traumatic Stress Studies (ISTSS) als effektiv anerkannt und wird weltweit erfolgreich in der Behandlung von Traumafolgeerkrankungen eingesetzt. Die EMDR-Methode folgt dabei einem Vorgehen in 8 umschriebenen Phasen, die eine Detailierung des üblichen phasenbezogenen Vorgehens bei psychisch Traumatisierten darstellen (Stabilisierung, Traumabearbeitung, Neuorientierung). Besonders ist für EMDR, neben dem sehr focussierten Vorgehen während der Traumabearbeitung, der Einsatz von bilateraler Stimulation (z.B. Augenbewegungen, Fingerberührungen oder akustische Signale) während des Prozesses des Wiedererinnern. Wie bei anderen Therapieverfahren auch, gibt es eine Lernkurve, in der die TherapeutInnen mit zunehmender Erfahrung in der Methode auch mit zunehmend komplexen Traumafolge-erkrankungen umgehen können. Auch wenn EMDR mit den Behandlungsplänen verschiedener Therapieformen vereinbar ist, setzt es doch die Einbettung in ein grundsätzlich psychotraumatologisch orientiertes Behandlungskonzept und klinische Erfahrung voraus. EMDR ist ein Verfahren mit - bei richtiger Indikation - deutlicher Wirkung, das aber auch nicht ohne Kontraindikationen und Nebenwirkungen ist. Eine Behandlung mit EMDR sollte daher nur von entsprechend fortgebildeten Ärzten oder Psychologen (oder Kinder- und Jugendpsychiatern bzw. Kinder- und Jugendtherapeuten) die entsprechende qualifizierende Fortbildungen besucht haben, durchgeführt werden. Interessierte Patienten sollten derartige Fragen offen mit Ihren Behandlern besprechen (Eventuell kann man sich bei der deutschen Fachgesellschaft für EMDR, EMDRIA e.V.,Klarheit über die Qualifikation einer bestimmten Fortbildung verschaffen). Quelle: www.emdr-institut.de
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